Die Sommerpause wäre eigentlich langsam wieder beendet. Allerdings verspüre ich derzeit wenig Lust auf bloggen. Das kommt wieder. Denn beruflich ergeben sich immer wieder neue Gelegenheiten, wertvolle Erfahrungen zu gewinnen. Diese gilt es dann irgendwann aufzubereiten und auszutauschen.
Die Zeit jetzt nutze ich als Sabbatical für den Webzeugkoffer – wenn auch nicht für ein ganzes Jahr. Aktuell konzentriere ich mich in der Freizeit lieber auf das Projekt Marathon (Premiere am 31.10. in Frankfurt), über das ich auch an anderer Stelle berichte.
Viele werden sich noch an ihre Schulzeit erinnern. Ein wichtiges Kriterium beim Schreiben von Aufsätzen war der abwechslungsreiche Stil. Ein Hilfsmittel waren dabei alternative Bezeichnungen und Wörter für gleiche Sachverhalte oder Dinge.
Noch heute habe ich beim Schreiben diese Regeln im Hinterkopf. Oft übertreibt man es aber ein wenig. Zu viel Kreativität in der Wortfindung kann sogar zu großen Verständnis- und somit zu Usability-Problemen führen.
Auch bekannt alls Call-To-Action (CTA). CTA-Elemente auf Webseiten sollen Nutzer dazu anregen, etwas zu tun. In den meisten Fällen reden wir hierbei über Buttons von Formularen im Rahmen von Bestellprozessen.
Es geht nicht darum, den Nutzern oder Interessenten eine Falle zu stellen. Das Ziel sind konkrete Handlungsanweisungen und das klare Aufzeigen von Handlungsoptionen. Nutzer verlangen sogar danach. Oft hört man z.B. “Und jetzt?”, “Wo geht’s weiter?” oder ähnliche Fragen, wenn man Nutzer beobachtet. Fragen, die auf erste Probleme hinweisen.
Oft genug werden wir beim Besuch einer Webseite davon belästigt. Überladene und schreiende Startseiten. Oft sind sie hoffnungslos überladen, überall zuckt es und jedes noch so unwichtige Element ringt um unsere Aufmerksamkeit.
Die Ursachen hierfür sind nicht selten Anforderungen nach dem Motto „Die Startseite muss die Wurst sein“ oder „Den Nutzer packen und reinholen“. Verlustängste und unscharfe Zielvorgaben tun ihr übriges.
Der Showcase zeigt eindrucksvoll, was möglich sein wird. Dabei sieht das Ganze wie gewohnt auch noch sehr ansprechend aus. Sofern man die Seite mit Safari besucht… Denn nur dann, kann man sehen, was möglich sein wird. Oder man trickst ein bisschen.
Ein wenig kann ich dieses „Ausperren“ sogar verstehen.