UX & Webdesign

Monat: Dezember 2008 (Seite 2 von 3)

CSS3 – Vor dem Endspurt?

CSS3 wird viele Neuerungen und auch Verbesserungen mit sich bringen. Dinge, auf die wir Webdesigner schon lange sehnsüchtig warten. Sehr lange. So z.B. auf das Multi-Column Layout. Seit Jahren kann man über CSS3 lesen und auch damit experimentieren. Vom produktiven Einsatz scheinen wir aber immer noch weit entfernt. Einen konkreteren Ausblick bot bereits vor ziemlich genau zwei Jahren Dirk Jesse, in einem Artikel auf webkrauts.de: CSS3 – Alles wird gut?

Dieses Jahr liegt CSS3 also auch nicht unter dem Christbaum. 2009 darf wohl auch bezweifelt werden. So schön die Aussicht auf die neuen Möglichkeiten auch sein mag. Es zieht sich schleppend hin. Im Extremfall droht CSS3 zu veralten, bevor es implementiert ist.

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Zum Advent: Gute Onlinekommunikation

Bei den Webkrauts ist mein Beitrag zum Adventskalender erschienen. Unter dem Titel „Sprich mit mirGelungene Onlinekommunikation“ beschäftige ich mich mit Kommunikation auf Websites. Stichwort u.a. Schreiben für’s Web.

Ein Thema, das noch unterschätzt wird. Das Ziel ist es, von einem eher beschreibenden und monologen, in einen moderierenden Modus oder sogar einen Dialog überzugehen. Der Besuch einer Website kann so interaktiver und informativer gestaltet werden.

Hier noch Links zum Thema, die nach Abgabe des Artikels erschienen:

Bithalter Webzeuglinks 001’08

Interface Features schaffen User Experience

Damit beschäftigte sich Dmitry auf Usability Post diese Woche. Von der Ankündigung des neuen Nokia N97 über die Feststellung „More features != a better product“ bis hin zur These, dass User Experience (Nutzungserlebnis) ein Feature ist, in den Kommentaren zum Artikel.

I’m sorry, but it is about the features. Apple turned user experience into a feature – a good one to have, but it still is just a feature.

Am Tag darauf dann wird das Thema Interface Features eingehender besprochen. Was Wunder, geht’s dabei natürlich auch wieder um Apple und das iPhone.

Interface Features haben einen großen Anteil an der User Experience.

User Experience ist kein reines Verkaufsfeature

Gute Nutzungserlebnisse lassen sich natürlich besser verkaufen. Man verkauft aber nicht die User Experience an sich. Im Sinne von „Hier haben sie 500 Gramm User Experience“. Sie ist Ergebnis aus der Summe von rein technischen, funktionalen und praktischen Features. Vereint in einem attraktiven und gleichzeitig gut benutzbaren Produkt. Erfüllte Erwartungen der Nutzer und Spaß an der Benutzung.

Klares Süppchen kochen. (X)HTML sollte schon schön sauber sein.

Eins vorweg: Sauberer Quellcode ist sehr wichtig und sollte immer das Ziel sein. Nicht nur der Standardkonformität wegen.

Würde sich alles so schnell entwickeln, wie vielleicht erträumt, dann hätte man bei Fehlern im (X)HTML-Quellcode sogar mit größeren negativen Auswirkungen zu rechnen. Diskutieren müsste man dann eher nicht mehr. Wie in Programmiersprachen auch, wäre es dann so, dass bei Fehlern in den meisten Fällen das Programm schlicht und ergreifend nicht läuft.

(X)HTML ist eine Auszeichnungssprache und lässt eben mehr Spielräume. Die Mühlen bei 3 mal W mahlen bekanntlich etwas langsamer. Und so ist es derzeit so, dass auch Websites, deren Quellcode mit 100 oder mehr Fehlern gespickt ist, im Prinzip meist einwandfrei funktionieren. Die Verstöße gegen die allgemein gültigen Regeln sind meist (noch) rein formaler Natur …

Diese Erkenntnis soll aber bitte kein Freifahrtschein dafür sein, sich nicht mehr um die Qualität seines Quell- und CSS-Codes zu kümmern.

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Informationsarchitektur vermitteln

Kunden sind keine Webdesigner. Eine wohl allgemein anerkannte Erkenntnis. Es kann aber nicht schaden, die Kunden in unsere Methoden und Prozesse einzubeziehen. So ist es auch wichtig ihnen zu vermitteln, welche Aufgaben die Informationsarchitektur hat und mit welchen Methoden sie erarbeitet wird. Die Informationsarchitektur legt viele Grundlagen für den späteren Projektverlauf und -erfolg.

If we want our customers to embrace IA, we must help them understand why we need it. IA is about selling ideas effectively, designing with accuracy, and working with complex interactivity to guide different personas (potential customers) through website experiences.In Flexible Fuel: Educating the Client on IA

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