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	<title>Webzeugkoffer Webdesign &#187; UX</title>
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	<description>Technik, Tipps, Tricks und Tools</description>
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		<title>Die barrierefreie Redaktion</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/die-barrierefreie-redaktion/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/die-barrierefreie-redaktion/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 09:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden & Prozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern erschien bei t3n der Artikel „Erfolgsrezept TYPO3“: Deutscher Apotheker Verlag setzt auf das Open-Source-CMS. Die Intention des Artikels bestand wohl nicht darin, eine Diskussion zu Barrierefreiheit und Webstandards zu entfachen.
Dazu kam es aber trotzdem ;-) Die Diskussion ist &#8211; wenn teils auch etwas Pingpong artig geführt &#8211; nicht ganz uninteressant. Und offenbart zwischen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern erschien bei <em>t3n</em> der Artikel <a href="http://t3n.de/magazin/deutscher-apotheker-verlag-setzt-open-source-cms-223230/">„Erfolgsrezept TYPO3“: Deutscher Apotheker Verlag setzt auf das Open-Source-CMS</a>. Die Intention des Artikels bestand wohl nicht darin, eine Diskussion zu Barrierefreiheit und Webstandards zu entfachen.</p>
<p>Dazu kam es aber trotzdem ;-) Die Diskussion ist &#8211; wenn teils auch etwas Pingpong artig geführt &#8211; nicht ganz uninteressant. Und offenbart zwischen den Zeilen weitere interessante Aspekte. So z.B. auch den des Einflusses von Redakteuren auf die Barrierefreiheit.</p>
<p><span id="more-1257"></span></p>
<blockquote><p>Wenn man aber 10 Redakteure hat, die HTML Code eingeben, wie sie gerade lustig sind, hilft weder das W3C noch ein Validator&#8230; ;-)</p></blockquote>
<p>Stimmt bedingt, wie auch ein folgender Kommentar anmerkt.</p>
<blockquote><p>Hier könnte einer der zahlreichen zertifizierten Entwickler in Ihrem Haus sicher weiterhelfen und den RTE ordentlich konfigurieren. Das kann schlechten Redakteurscode signifikant mindern.</p></blockquote>
<p>Stimmt. Aber auch so lassen sich Fehler nie ganz ausschließen. Ein noch so gezielt konfigurierter Editor verhindert nicht alle Fehler. So war es auch bei uns im Fall einer großen Webseite, wo trotz zusätzlicher Schulungen und Guidelines für Redakteure, immer wieder mal Fehler auftraten. Aber auch das ist ganz normal.</p>
<p>Das Zauberwort heißt <strong>Qualitätssicherung</strong>. Auch eine fertige und zum Startzeitpunkt fehlerfreie Webseite, muss in regelmäßigen Abständen geprüft werden. Nur so lässt sich Qualität halten.</p>
<p>Eine Website ist eben nie fertig. Die Einhaltung von guten Standards und Prozessen ist auch und v.a. im Betrieb essentiell für die Qualität und den Fortbestand einer Webseite.</p>
<p>Also &#8211; unabhängig vom Thema Barrierefreiheit &#8211; ist es schlicht und ergreifend so: <a href="http://www.webzeugkoffer.de/es-gibt-keine-automatische-hohmpaidsch/">Es gibt keine automatische Hohmpäidsch</a> (Artikel hier im Webzeugkoffer).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nutzer als &#8220;Programmierer&#8221; &#8211; Suche mit Hilfe von Operatoren</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/nutzer-als-programmierer-suche-mit-hilfe-von-operatoren/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 09:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Abbildung zeigt ein Suchformular, wie es nicht mehr zeitgemäß ist. Das was den Nutzern oft als &#8220;Expertensuche&#8221; verkauft wird (z.B. Operatoren wie die zum Verknüpfen von Suchergebnissen AND oder OR etc.), ist für mich unbrauchbar bzw. zumindest nur mit erhöhtem Aufwand benutzbar.

Wir erinnern uns an einen wesentlichen Aspekt von Usability: Effizienz &#8211; Die Möglichkeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1230" title="Erweiterte Suche mit Operatoren" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2010/01/extreme_operator_form.jpg" alt="Erweiterte Suche mit Operatoren AND, OR, etc." width="500" height="192" /></p>
<p>Die Abbildung zeigt ein Suchformular, wie es nicht mehr zeitgemäß ist. Das was den Nutzern oft als &#8220;Expertensuche&#8221; verkauft wird (z.B. Operatoren wie die zum Verknüpfen von Suchergebnissen AND oder OR etc.), ist für mich unbrauchbar bzw. zumindest nur mit erhöhtem Aufwand benutzbar.</p>
<p><span id="more-1229"></span></p>
<p>Wir erinnern uns an einen wesentlichen Aspekt von Usability: Effizienz &#8211; Die Möglichkeit, Aufgaben zuverlässig mit möglichst wenig Aufwand lösen zu können. In diesem Fall ist dieses Kriterium für mich nicht erfüllt.</p>
<p>Gerade im vorliegenden Beispiel, ist die Möglichkeit einer Anpassung der Suchanfrage über die bekannten SQL-Operatoren, eine Spur zu viel. Ich erwarte hier eine wirkliche erweiterte Suchfunktionalität. Ein ordentliches Formular, dass mir die wichtigsten Suchkriterien anbietet. Suchkriterien, die ich dann über ein gut gestaltetes Formular definieren und variieren kann.</p>
<p>Soll eine Möglichkeit angeboten werden, mehrere Suchbegriffe einzugeben, kann auch ein Texteingabefeld ausreichend sein. Mit einem entsprechenden Hinweis, dass mehrere Suchbegriffe durch Komma getrennt eingegeben werden können.</p>
<p>Wobei man es mit dem Angebot an möglichen Suchoptionen nicht übertreiben sollte. Denn auch das kann verwirren und bremsen.</p>
<p>Kürzlich erschienene Veröffentlichungen können einen Teil dazu beitragen, bessere Formulare und somit auch bessere Suchfunktionen zu realisieren:</p>
<ul>
<li><a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze157/">Formulare total 1 (Formulardesign) (Technikwürze Podcast)</a></li>
<li><a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze158/">Formulare total 2 (Barrierefreie Formulare) (Technikwürze Podcast)</a></li>
<li><a href="http://visitmix.com/Articles/Web-Forms-for-People">Web Forms for People</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine blaue Mütze als Zeichen für mehr Webstandards und Barrierefreiheit</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/eine-blaue-mutze-als-zeichen-fur-mehr-webstandards-und-barrierefreiheit/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/eine-blaue-mutze-als-zeichen-fur-mehr-webstandards-und-barrierefreiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 12:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Webstandards]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächsten Montag, am 30.11.2009, sind Webdesigner weltweit dazu aufgerufen, Flagge bzw. Mütze zu zeigen. Es geht um mehr Unterstützung für Webstandards und Barrierefreiheit. Eine passende blaue Mütze findet man bei Mr. Zeldman.
Weitere Infos zum Blue Beanie Day u.a. auf der offiziellen Facebook-Seite, bei t3n unter dem Titel Blaue Mützen für ein besseres Web oder bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1190 alignleft" title="Blue Beanie" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2009/11/blue_beanie.jpg" alt="Blue Beanie" width="250" height="154" />Nächsten Montag, am 30.11.2009, sind Webdesigner weltweit dazu aufgerufen, Flagge bzw. Mütze zu zeigen. Es geht um mehr Unterstützung für Webstandards und Barrierefreiheit. Eine passende blaue Mütze findet man bei <a href="http://www.zeldman.com/2009/10/25/toque-o-the-morning/">Mr. Zeldman</a>.</p>
<p>Weitere Infos zum Blue Beanie Day u.a. auf der <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=136079874938">offiziellen Facebook-Seite</a>, bei t3n unter dem Titel <a href="http://t3n.de/news/blue-beanie-day-2009-blaue-mutzen-besseres-web-260688/">Blaue Mützen für ein besseres Web</a> oder bei <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2982-Blue-Beanie-Day-2009-Aktivitaeten-Aktion-BBD09-5">Robert Lender</a>.</p>
<p><span id="more-1189"></span></p>
<p>Es würde mich freuen, wenn viele Blogger der Anregung folgen, ein paar Zeilen zum Thema beizutragen. So kann man beispielsweise 5 Leitsätze oder Gedanken zum Thema veröffentlichen, mit anderen teilen und diskutieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Userexperience ist kein Spaß</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/userexperience-ist-kein-spas/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/userexperience-ist-kein-spas/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 08:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[UX]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile hat es auch die Userexperience (UX) in den Mainstream geschafft. Sie ist hipp und wird verkauft.
So it comes as no suprise when the general attitude of stakeholders these days is one of a shopper saying: ‘One McUser Experience with usability fries please.’Kem Kramer, Is UX becoming a commodity?
Manchmal habe ich daher den Eindruck, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile hat es auch die Userexperience (UX) in den Mainstream geschafft. Sie ist hipp und wird verkauft.</p>
<blockquote><p>So it comes as no suprise when the general attitude of stakeholders these days is one of a shopper saying: ‘One McUser Experience with usability fries please.’<cite>Kem Kramer, <a href="http://johnnyholland.org/2009/11/09/is-ux-becoming-a-commodity/">Is UX becoming a commodity?</a></cite></p></blockquote>
<p>Manchmal habe ich daher den Eindruck, dass UX gerne mit Spaß (an einer Website) gleichgesetzt wird. Gute Userexperience macht Produkte <em>sexy</em>. Ich denke, dass es nicht ganz so einfach ist.</p>
<p><span id="more-1175"></span></p>
<p>Spaß und Freude sind im Umgang mit einer Website sehr wichtig. Keine Frage. Das nennt man auch gerne <em>Joy of Use</em>. Joy of Use ist allerdings nur ein Aspekt von UX. Die Nutzererfahrung lässt sich z.B. durch sechs Adjektive gut beschreiben:</p>
<ul>
<li>auffindbar</li>
<li>zugänglich</li>
<li>benutzbar</li>
<li>nützlich</li>
<li>schön/begehrenswert</li>
<li>zuverlässig</li>
</ul>
<p>Joy of Use kann erst dann eintreten, wenn Vorbedingungen erfüllt sind. Hier sind v.a. die Auffindbarkeit und die Zugänglichkeit gemeint. Danach entscheidet sich, ob eine Sache darüber hinaus gut benutzbar ist.</p>
<p>Gute Benutzbarkeit, Nützlichkeit und Schönheit sorgen dann für den Spaß an der Sache.</p>
<p>UX lässt sich imho nicht genau abgrenzen und klar definieren. Sie lässt sich wohl aber umschreiben. Einige Ansätze dazu habe ich mal gesammelt: <a href="http://www.webzeugkoffer.de/was-ist-also-userexperience-ux/">Was ist also Userexperience (UX)?</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitlose Userexperience</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/zeitlose-userexperience/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/zeitlose-userexperience/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 18:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[UX]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Suchfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Dazu ist bei Six Revisions ein interessanter Artikel erschienen: Creating a Timeless User Experience
Ich denke, dass Userexperience in den meisten Fällen zunächst sogar zeitlos sein muss.

Nehmen wir das Beispiel der guten, alten intelligenten Suche auf Websites. Auch wenn diese vielleicht auch sowas wie ein Loch-Ness-Monster ist (anderes Thema).
Sie wird in Befragungen von Nutzern immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu ist bei Six Revisions ein interessanter Artikel erschienen: <a href="http://sixrevisions.com/usabilityaccessibility/creating-a-timeless-user-experience/">Creating a Timeless User Experience</a></p>
<p>Ich denke, dass Userexperience in den meisten Fällen zunächst sogar zeitlos sein <strong>muss</strong>.</p>
<p><span id="more-1169"></span></p>
<p>Nehmen wir das Beispiel der guten, alten <em>intelligenten Suche</em> auf Websites. Auch wenn diese vielleicht auch sowas wie ein Loch-Ness-Monster ist (anderes Thema).</p>
<p>Sie wird in Befragungen von Nutzern immer wieder genannt. Sogar auch dann, wenn es um Innovation geht.</p>
<blockquote><p>Ein weiteres, häufig genanntes Thema waren <strong>intelligente Suchfunktionen</strong>, die die Nutzer aktiv bei Ihrer Suche unterstützen.</p></blockquote>
<p>Die Suche auf einer Website stellt eine Alltagssituation im Web dar.</p>
<blockquote><p>[...], dass Funktionen, die sich ganz individuell auf die Bedürfnisse der Nutzer anpassen lassen und die Fragestellungen von Nutzern in Alltagssituationen bedarfsgerecht klären beim Nutzer derzeit als besonders innovativ beurteilt werden.<cite><a title="usabilityblog.de" href="http://www.usabilityblog.de/2009/10/was-ist-innovativ-so-sehen-es-die-webnutzer/">Was ist innovativ? So sehen es die Webnutzer</a></cite></p></blockquote>
<p>Was hat die intelligente Suche mit Userexperience zu tun? Das Funktionieren und die einwandfreie Benutzbarkeit eines Suchformulars und die übersichtliche Ausgabe der Suchergebnisse, stellt zunächst mal eine Anforderung an die Usability dar.</p>
<p>Eine <em>intelligente Suche</em> muss darüber hinaus noch weitere Anforderungen erfüllen. So z.B. Vorschlagsfunktionen und bei Bedarf zur Verfügung stehende, erweiterte Filterfunktionen. Dazu muss man im Prinzip nicht zaubern können oder immer auf die brandneuesten technologischen Features setzen. In erster Linie geht es um ein rundum gelungenes Nutzungserlebnis bestehend aus Nutzbarkeit, Nützlichkeit, Attraktivität <a title="User Experience Diagram" href="http://www.flickr.com/photos/pveugen/3182820590/">u.a.</a></p>
<p>Fragen der Userexperience, Usability und andere Anforderungen werden in den seltensten Fällen zuerst mit technischen Features beantwortet.</p>
<blockquote><p>Doing  more sometimes means less to people using your product if it doesn’t meet their  needs.<cite>Francisco Inchauste, <a href="http://sixrevisions.com/usabilityaccessibility/creating-a-timeless-user-experience/">Creating a Timeless User Experience</a></cite></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>3 K im UI Design &#8211; Konstanz, Konsistenz, Kreativität</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/3-k-im-ui-design-konstanz-konsistenz-kreativitat/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/3-k-im-ui-design-konstanz-konsistenz-kreativitat/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 17:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[UX]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[UI]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir brauchen ein neues, frisches Design!
Wer kennt das nicht? Viele von uns sind sehr wahrscheinlich schon mit einer solchen Aussage konfrontiert worden.

Gleich immer alles neu zu machen, ist selten die beste Lösung. Im Extremfall kann der Schuss auch gewaltig nach hinten losgehen. Ein neues (Web-) Design kann zwar ansprechend und gut bedienbar sein, die Besucher/Nutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wir brauchen ein neues, frisches Design!</p></blockquote>
<p>Wer kennt das nicht? Viele von uns sind sehr wahrscheinlich schon mit einer solchen Aussage <em>konfrontiert</em> worden.</p>
<p><span id="more-1133"></span></p>
<p>Gleich immer alles neu zu machen, ist selten die beste Lösung. Im Extremfall kann der Schuss auch gewaltig nach hinten losgehen. Ein neues (Web-) Design kann zwar ansprechend und gut bedienbar sein, die Besucher/Nutzer aber erst mal verwirren.</p>
<blockquote><p>Wo ist mein Login hin?</p></blockquote>
<h3>Ein radikales Re-Design ist selten die beste Lösung</h3>
<p>Jakob Nielsen hat dazu einen Artikel geschrieben. Er ist wie immer auch etwas radikal in seinen Ansichten. Im Kern aber steckt viel wahres in seinen Ausführungen.</p>
<p><strong>Fresh vs. Familiar:</strong> <a href="http://www.useit.com/alertbox/familiar-design.html">How Aggressively to Redesign?</a></p>
<p>Er argumentiert zunächst gegen voreilige und umfassende Re-Designs. Aber auch er sieht die Notwendigkeit größerer Würfe. Denn auf die Dauer kann zu viel Kleinklein auch Probleme mit sich bringen.</p>
<h4>Das Gewohnheitstier</h4>
<p>Nehmen wir das Beispiel Freemailanbieter. Sehr viele Nutzer rufen ihre Mails nicht über eigene lokale Mailclients ab. Sie besuchen jedes Mal die Website des Anbieters und loggen sich über die Website in ihren Mailaccount ein. Befindet sich der Login nicht an gewohnter Stelle, sind die Nutzer erst mal verwirrt. Die Folge kann dann auch Verärgerung über die Veränderung sein.</p>
<h4>Nutzern ist das Design (fast) egal</h4>
<p>Innerhalb eines gewissen ästhetischen Rahmens, spielen für die Nutzer Designdetails nur eine untergeordnete Rolle. Sie analysieren ein Webdesign nicht. Der erwähnte Rahmen lässt sich natürlich nicht abschließend definieren. Man kann aber davon ausgehen, dass sich die Ansprüche &#8211; oft unterbewusst &#8211; je nach Thema ändern.</p>
<p>So z.B. sind Designfeatures und -details bei Nachrichtenseiten, bei denen es in erster Linie um reine Information geht, eher zu vernachlässigen. Wohingegen Websites von Automobilherstellern, wohl höhere Ansprüche erfüllen müssen. Hier geht es z.B. auch um Emotionen. Design kann diese wecken &#8211; auch negativ.</p>
<p>In beiden Fällen ist es so, dass einem die Besucher/Nutzer die radikale Neugestaltung nicht immer nur danken werden. Auch wenn es auf den ersten Blick schön aussieht.</p>
<h4>Wann ist ein Re-Design angebracht?</h4>
<p>Nielsen führt zwei Fälle an, die seiner Ansicht nach ein Re-Design rechtfertigen.</p>
<ol>
<li>Eine (noch) kleine Nutzerbasis. Wenn man sich dann von einem ganzheitlichen Re-Design eine deutliche Verbesserung erhofft, um dadurch auch die Nutzerbasis zu erhöhen, dann sei ein Re-Design der u.U. richtige Schritt.</li>
<li>Ein festgefahrenes Design. Das kann aus vielen kleinen Erweiterungen und Änderungen über Jahre hinweg resultieren. Irgendwann kommt man dann nicht mehr weiter und es ist Zeit für einen Neuanfang.</li>
</ol>
<p>Bei Punkt 2 sollte man aber eines nicht vergessen. Die Besucher/Nutzer mit einzubeziehen. D.h. sie über die anstehende Veränderung zu informieren. Am besten zum Anfang der Neuentwicklung ihr Feedback einholen und zum Neustart Orientierungshilfe anbieten und die Änderungen erläutern.</p>
<p>Nielsen rät abschließend:</p>
<blockquote><p>So, unless your existing design is an overgrown mess of bolted-on features that needs a new architecture, it&#8217;s best to stay with the familiar design that users prefer and avoid the temptation to go with a novel design that only you&#8217;ll appreciate.</p></blockquote>
<p>Ergänzend sollte hinzugefügt werden, dass die Optik irgendwann mal einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Das kann manchmal sogar der einzige Grund für einen radikalen Schnitt sein. Nielsens Artikel motivieren nicht unbedingt immer zu Innovation und Kreativität ;-) Das nur mal am Rande angemerkt.</p>
<h3>Kaizen &#8211; Kleine Schritte sind meist die bessere Lösung</h3>
<p>Bevor man sich voreilig für ein umfassendes Re-Design entscheidet, sollte man immer erst innehalten und analysieren. Design erfüllt in den meisten Fällen keinen Selbstzweck. Man sollte sich vor einem Re-Design v.a. immer eines fragen: <strong>Was will ich verbessern?</strong></p>
<p>Bekannte und (design-) strategisch erfolgreiche Unternehmen zeichen sich auf UI-Ebene dadurch aus, dass sie ihre Interfaces behutsam weiterentwickelt und verbessert haben. Teilweise über große Zeiträume hinweg und oft so dezent, dass der Unterschied zwischen zwei aufeinanderfolgenden Iterationen nicht unbedingt offensichtlich war.</p>
<p>Irgendwann dann kommt aber doch die Zeit für ein komplettes Re-Design. Aber in der Regel nicht alle 1-2 Jahre. Meistens sogar erst dann, wenn z.B. ein kompletter Markenauftritt eines Unternehmens überarbeitet wurde. Oder aber auch dann, wenn eine Website oder -anwendung soviele Nutzungs- und Akzeptanzprobleme aufweist, dass kleinere Anpassungen das Ganze nur noch verschlimmbessern würden.</p>
<h3>Die 3 K im UI Design</h3>
<ul>
<li><strong>Konstanz</strong>: Wer ständig seinen Stil wechselt, kann nicht erwarten, Konstanz und Glaubwürdigkeit zu vermitteln. Jedes Jahr den Anstrich zu ändern ist daher nicht ratsam.</li>
<li><strong>Konsistenz</strong>: Navigationselemente und Funktionen sollten möglichst konsistent verwendet werden. Auch über verschiedene Iterationen hinweg. Das vermeidet negative Überraschungen für die Besucher/Nutzer.</li>
<li><strong>Kreativität</strong>: Natürlich sind auch attraktive und innovative Designansätzen gemeint. Oft aber eben nur auf Detailebene. Außerdem ist Kreativität auch bei der Suche nach Lösungsansätzen für bestimmte Designprobleme gefragt. Wobei es dabei eher untergeordnet um Farben und Formen geht.</li>
</ul>
<h3>Great Designers Re-Align (meistens)</h3>
<blockquote><p>Good Designers Redesign, Great Designers Realign</p></blockquote>
<p>Ein Leitsatz der sich in den letzten Jahren weiter etabliert hat. In seiner umfassenden Argumentation bei <a title="Good Designers Redesign, Great Designers Realign" href="http://www.alistapart.com/articles/redesignrealign">A List apart</a> nachzulesen.</p>
<p>Die Langeweile am eigenen Design ist jedenfalls selten das beste Argument für ein radikales Re-Design.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist also Userexperience (UX)?</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/was-ist-also-userexperience-ux/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/was-ist-also-userexperience-ux/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 20:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[UX]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesigner]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es ist allgemein schwer, jemandem zu erklären, was man beruflich macht. V.a. dann, wenn man als Webdesigner mit Aufgaben aus Gebieten wie Informationsarchitektur (IA), Userexperience (UX) und ähnlichen befasst ist.
Oft wird gefragt: Was ist eigentlich Userexperience? Hat was mit Usability zu tun, werden viele antworten. Ein für mich relativ neuer Definitionsansatz sieht Userexperience nicht als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Großansicht bei flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pveugen/3182820590/"><img class="alignnone size-full wp-image-1076 halfsize-left" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2009/05/ux-def-usabilla.jpg" alt="Definition UX (by Usabilla)" width="189" height="245" /></a></p>
<p>Es ist allgemein schwer, jemandem zu erklären, was man beruflich macht. V.a. dann, wenn man als Webdesigner mit Aufgaben aus Gebieten wie Informationsarchitektur (IA), Userexperience (UX) und ähnlichen befasst ist.</p>
<p>Oft wird gefragt: Was ist eigentlich Userexperience? Hat was mit Usability zu tun, werden viele antworten. Ein für mich relativ neuer Definitionsansatz sieht Userexperience nicht als Teil von Usability, sondern setzt sie als Schirm darüber &#8211; und über andere (verbundene und verwandte) Disziplinen.</p>
<blockquote lang="en"><p>The UX umbrella covers a combination of skills and processes from areas including creative design, technical development, information design, human-computer interaction and psychology.<cite><a href="http://www.redant.co.uk/community/blogs/usability-to-the-ux/">Usability to the UX</a></cite></p></blockquote>
<p><span id="more-1074"></span></p>
<p>Anne machte sich erst kürzlich die Mühe, allgemein etwas Ordnung in den Buzz-Wald unserer Branche zu bringen.</p>
<blockquote><p>Haben sich hier nicht ein paar Kunstbegriffe entwickelt, die bei näherer Betrachtung auf das Wesentliche reduziert werden könnten, nämlich auf den Benutzer oder noch einfacher den Menschen?<cite><a href="http://www.medamind.de/arbeiten/2009/ordnungsversuch-die-usable-user-begrifflichkeiten/">Ordnungsversuch: die usable-user-Begrifflichkeiten</a></cite></p></blockquote>
<p>Sie schließt dann mit der Frage:</p>
<blockquote><p>Wäre es nicht gelungener, seinem Kunden das Prinzip der User Experience plausibel zu machen? Gerade dieses “zufrieden und glücklich”, eine Art Genugtuung bei der Benutzung (und damit verbunden natürlich auch der Mehrwert, Produkt oder Website unter die Leute zu bringen), ist vielleicht leichter verständlich als dieses inzwischen so abgedroschene(!) “Usability”?<cite><a href="http://www.medamind.de/arbeiten/2009/ordnungsversuch-die-usable-user-begrifflichkeiten/">Ordnungsversuch: die usable-user-Begrifflichkeiten</a></cite></p></blockquote>
<p>Ein paar Links zum Thema sollen nur mal aufziegen, wie vielfältig das Gebiet ist.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.medamind.de/arbeiten/2009/ordnungsversuch-die-usable-user-begrifflichkeiten/">Ordnungsversuch: die usable-user-Begrifflichkeiten</a></li>
<li><a href="http://www.redant.co.uk/community/blogs/usability-to-the-ux/">Usability to the UX</a></li>
<li><a href="http://threeminds.organic.com/2009/05/is_information_architecture_dy.html">Is Information Architecture Dying?</a></li>
<li><a href="http://mashable.com/2009/01/09/user-experience-design/">10 Most Common Misconceptions About User Experience Design</a></li>
<li><a href="http://www.uxmatters.com/mt/archives/2009/03/evangelizing-ux-across-an-entire-organization.php">Evangelizing UX Across an Entire Organization</a></li>
<li><a href="http://uxquotes.tumblr.com/">UX Madness &#8211; 20 Fantastic Resources For User Experience Know How</a></li>
<li><a href="http://uxquotes.tumblr.com/">User Experience: quotes</a></li>
</ul>
<p>Vieles deutet darauf hin, das die UX als Oberbegriff gesehen werden kann. Eine saubere Definition zu finden dürfte nicht möglich sein. Aber das ist auch nicht so wichtig.</p>
<p>Im Prinzip ist jeder Webdesigner eben auch eine Art UXer. Wir alle haben das Ziel, den Besuchern einer Website ein kurzweiliges und im Endeffekt zufriedenes Erlebnis zu ermöglichen. Und je nach Spezialisierung hat jeder seine Schwerpunkte bei der Arbeit als Webdesigner. Aber immer liefert er oder sie einen Beitrag zur UX.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bitte optimieren Sie Ihren Auftritt für die Mehrzahl der Nutzer</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/bitte-optimieren-sie-ihren-internetauftritt-fur-die-mehrzahl-ihrer-nutzer/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/bitte-optimieren-sie-ihren-internetauftritt-fur-die-mehrzahl-ihrer-nutzer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 20:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[UX]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieser Internetauftritt ist optimiert für

den Internet Explorer ab der Version 5.0 sowie
Netscape ab der Version 6.0 (ausgenommen NS 6.1)

Sollten Sie einen anderen Browser benutzen, können wir die korrekte Darstellung und Funktion unseres Auftritts nicht gewährleisten. [...]
Das ist nicht die feine Art. Komischerweise sehe ich diesen Hinweis heute zum ersten Mal. Obwohl ich das Angebot schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1033 fullsize" title="Steinzeitliche Praktiken: Optimiert für" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2009/04/bank-steinzeit.jpg" alt="Steinzeitliche Praktiken: Optimiert für" width="500" height="206" /></p>
<blockquote><p>Dieser Internetauftritt ist <strong>optimiert für</strong></p>
<ul>
<li>den Internet Explorer ab der Version 5.0 sowie</li>
<li>Netscape ab der Version 6.0 (ausgenommen NS 6.1)</li>
</ul>
<p>Sollten Sie einen <strong>anderen Browser</strong> benutzen, können wir die <strong>korrekte Darstellung und Funktion</strong> unseres Auftritts <strong>nicht gewährleisten</strong>. [...]</p></blockquote>
<p>Das ist nicht die feine Art. Komischerweise sehe ich diesen Hinweis heute zum ersten Mal. Obwohl ich das Angebot schon jahrelang nutze. Was ist da schief gelaufen?</p>
<p><span id="more-1032"></span></p>
<p>Eins ist klar: So läuft man eher Gefahr, an 30-40% der Nutzer vorbei zu optimieren.</p>
<p>Passend zum Thema nochmal ein Artikel aus dem Jahr 2006, aus dem Webkrauts-Archiv: <a href="http://www.webkrauts.de/2006/12/01/veraltete-praktiken-im-webdesign/">Veraltete Praktiken im Webdesign</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>5 Sekunden sind keine Ewigkeit &#8211; Erkenntnisse aus einem Schnelltest</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/5-sekunden-sind-keine-ewigkeit-erkenntnisse-aus-einem-schnelltest/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 19:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[UX]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Designprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzertests]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gerade dann, wenn die Budgets knapp sind oder man ein privates Blog betreibt, lautet die Devise ganz oft &#8220;selbst machen&#8221;. Hier im Blog habe ich bereits die Methode der 5-Sekunden-Tests vorgestellt: Usability Schnelltests, lecker Fastfood
Auch für diesen Zweck steht ein kostenloses Tool zur Verfügung, das schnelle Ergebnisse liefert. Der Five Second Test.

Ich habe diese Möglichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-806 alignnone fullsize" title="Cheeseburger" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2008/11/usability-fastfood.jpg" alt="Cheeseburger" width="500" height="187" /></p>
<p>Gerade dann, wenn die Budgets knapp sind oder man ein privates Blog betreibt, lautet die Devise ganz oft &#8220;selbst machen&#8221;. Hier im Blog habe ich bereits die Methode der 5-Sekunden-Tests vorgestellt: <a href="http://www.webzeugkoffer.de/usability-schnelltests-lecker-fastfood/">Usability Schnelltests, lecker Fastfood</a></p>
<p>Auch für diesen Zweck steht ein kostenloses Tool zur Verfügung, das schnelle Ergebnisse liefert. Der <a href="http://fivesecondtest.com/">Five Second Test</a>.</p>
<p><span id="more-1016"></span></p>
<p>Ich habe diese Möglichkeit bereits genutzt und die Methode &#8220;Sentiment&#8221; benutzt. Ziel war es, mit Hilfe der Leser des Webzeugkoffers, Designentscheidungen für das Re-Design des Blogs herbeizuführen. Wie versprochen, folgt jetzt die Beschreibung der selbst gemachten Erfahrungen mit diesem Testverfahren.</p>
<p>Bevor ich konkreter auf die Ergebnisse meines Tests eingehe, ein paar grundlegende Gedanken zu den Vor- und Nachteilen dieser Testmethode.</p>
<h3>Besonderheiten des 5-Sekunden-Tests</h3>
<p>Wie der Titel dieses Artikels schon vermuten lässt. Die Zeit ist extrem kurz. Trotz der Testinstruktionen, die man vor der Durchführung erhält. Kollegen und Leser meines Blogs haben mich darauf hingewiesen, dass es unter diesen Umständen schwer fällt, ein Urteil zu fällen.</p>
<p>Auf der anderen Seite fallen solche <em>gefühlsmäßigen</em> Entscheidungen sogar noch schneller. Allerdings unterbewusst. Und danach kann man oft gar nicht so konkret sagen, was einem gefallen hat und was nicht. Das ist dann das spezielle Problem dieses Tests.</p>
<p>Ein weiteres Problem liegt in den sehr subjektiven Aussagen der Betrachter. Darauf muss man sich bei dieser Methode allerdings einlassen. Natürlich gehen die Urteile der Nutzer teils weit auseinander. Gefällt dem einen der Hintergrund der Website gut, spricht ein anderer von einem &#8220;komischen Hintergrund&#8221;.</p>
<p>Trotzdem lieferte der Test zum Teil deutliche Tendenzen, die mich bei den weiteren Arbeiten zum Re-Design beeinflusst haben. Außerdem konnte ich auf diese Weise mit Hilfe verschiedener Leser des Blogs einen kostenlosen Usabilitytest durchführen. Eine preiswerte Alternative zu kostspieligen <em>echten</em> Usabilitytests unter Laborbedingungen &#8211; deutlich fünfstellige Beträge sind da keine Seltenheit.</p>
<h3>Testergebnisse und Schlussfolgerungen für den Webzeugkoffer</h3>
<p>Ein privates Blog liefert natürlich keine repräsentativen Ergebnisse. Es standen mir 25 verwertbare Ergebnisse zur Verfügung. Aber wie gesagt, waren in bestimmten Bereichen konkrete Tendenzen zu erkennen. Diese Kritik und Anregungen habe ich sehr gerne aufgenommen und mit in das Re-Design meines Blogs einfließen lassen.</p>
<p>Zur Erinnerung hier nochmal der Screenshot, den die Tester für fünf Sekunden angezeigt bekamen (Webzeugkoffer vor dem 17. März 2009).</p>
<p><a href="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2009/03/wzk0209.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1017 fullsize" title="Klicken für größere Ansicht: Webzeugkoffer Startseite im Februar 2009" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2009/03/wzk0209.jpg" alt="Webzeugkoffer Startseite im Februar 2009" width="500" height="240" /></a></p>
<h4>Branding/Headerbild und Navigation</h4>
<p>Mir gefiel der Ansatz ganz gut, den Header nur oberhalb der Hauptinhalte zu platzieren. Um so den Fokus mehr auf diesen Bereich zu lenken. Hier waren die Meinungen geteilt. Zwei pro und zwei Contra. Wobei hier nicht ganz deutlich hervor ging, ob es den Betrachtern nur um die Breite ging oder die Optik an sich. U.U. war auch die fehlende Abgrenzung zu den großen Artikelbildern ein Faktor.</p>
<p>Schlussendlich habe ich mich dazu entschieden, den Header-Bereich inkl. der Navigation wieder über die gesamte Breite zu ziehen.</p>
<h4>Artikelbilder</h4>
<p>Diese großformatiken Bilder setze ich für längere Artikel ein. Zum einen, um sie hervorzuheben, zum anderen um mit einem Bild, die in den Artikeln folgenden Aussagen zu verstärken oder sogar zusammenzufassen. Außerdem finde ich das persönlich schön und freue mich selbst immer wieder über Blogs, die dieses Stilmittel auch verwenden. Ich tauche so gerne in die Artikel ein.</p>
<p>Neun mal wurde das Artikelbild unter &#8220;liked&#8221; genannt. Nur einer Testperson hat es negativ aufgestoßen. Kurzum habe ich diesen Teil beibehalten und mit rüber genommen.</p>
<p>Hier zeigt sich aber auch wieder ein kleiner Nachteil der Testmethode. Vielleicht gefiel dem ein oder anderen nur die Frau auf dem Foto besonders. Hier könnte man evtl. mit etwas neutralerem nachtesten.</p>
<h4>Struktur und Übersicht</h4>
<p>Drei mal wurde die klare Struktur gelobt. &#8220;Clear box structure&#8221;, &#8220;Klarheit&#8221; und &#8220;Übersichtlichkeit/Lesbarkeit&#8221; waren die Anmerkungen der Testpersonen.</p>
<p>Trotzdem gab es hierzu auch negative Kritiken. Bei genauerem Betrachten waren die auch nachvollziehbar. Konkret notierte eine Person: &#8220;Too much clutter in the boxes on the left&#8221; (Wirrwarr).</p>
<p>Mir war es selbst auch noch zu unruhig, gerade was den Hauptinhaltsbereich betrifft. Das hat mich zu der Entscheidung geführt, das Ganze an dieser Stelle weiter zu reduzieren. Das gesamte Erscheinungsbild bzw. das Design sollte minimalistischer werden. Weißraum und Typografie sollen mehr arbeiten und ein harmonisches, übersichtliches und gut lesbares Gesamtbild ergeben.</p>
<p>Das hieß auch, weniger Boxen und noch weniger Linien. Wie ich finde hat das auch das Problem des Wirrwarrs entschärft.</p>
<h4>Sonstige Erkenntnisse</h4>
<p>Andere Anmerkungen wurden nur einmal genannt. Das muss aber gar kein Nachteil sein. Sie haben mich immerhin zum Nach- und teilweise zum Umdenken angeregt und hatten damit auch Einfluss auf verschiedene Designentscheidungen.</p>
<h3>Zum Abschluss</h3>
<p>Das soll&#8217;s möglichst kurz und knapp zu den Erfahrungen mit dem 5-Sekunden-Test gewesen sein. Ich hoffe, ich konnte Euch damit einen besseren Einblick in diese Methode geben. Ich hoffe auch, dass deutlich geworden ist, wo die Probleme dieser Methode liegen und dass noch einiges an Interpretationsbedarf in den erhaltenen Ergebnissen steckt. Außerdem geht es in meinem Fall neben der Meinung der Leser auch um ganz persönliche Vorlieben bzw. die persönliche Note.</p>
<p>Trotz der teilweise vorhandenen Schwierigkeiten und des Interpretationsbedarfs, überwiegen die Vorteile dieser Methode für mich. Sie ist kostenlos und liefert trotzdem den ein oder anderen Ansatzpunkt.</p>
<p>Ich danke den Testteilnehmern sehr für ihre Zeit und das konstruktive Feedback!</p>
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		<title>Verpackung ist Userexperience ist Usability</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 13:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[UX]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Welchen Einfluss hat gelungenes Design (im ästhetischen Sinn) auf Usability. Sehr viel, meint zumindest Alistair Gray von Webcredible: Website aesthetics &#8211; what has it got to do with usability? Es ist viel dran und Webdesign muss auch verpacken.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welchen Einfluss hat gelungenes Design (im ästhetischen Sinn) auf Usability. Sehr viel, meint zumindest Alistair Gray von Webcredible: <strong><a href="http://www.webcredible.co.uk/user-friendly-resources/web-usability/aesthetics-usability.shtml">Website aesthetics &#8211; what has it got to do with usability?</a></strong> Es ist viel dran und <a title="Webzeugkoffer" href="http://www.webzeugkoffer.de/webdesign-muss-auch-verpacken/">Webdesign muss auch verpacken</a>.</p>
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