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	<title>Webzeugkoffer Webdesign &#187; UX</title>
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	<description>Technik, Tipps, Tricks und Tools</description>
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		<title>Die barrierefreie Redaktion</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/die-barrierefreie-redaktion/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/die-barrierefreie-redaktion/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 09:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden & Prozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern erschien bei t3n der Artikel „Erfolgsrezept TYPO3“: Deutscher Apotheker Verlag setzt auf das Open-Source-CMS. Die Intention des Artikels bestand wohl nicht darin, eine Diskussion zu Barrierefreiheit und Webstandards zu entfachen.
Dazu kam es aber trotzdem ;-) Die Diskussion ist &#8211; wenn teils auch etwas Pingpong artig geführt &#8211; nicht ganz uninteressant. Und offenbart zwischen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern erschien bei <em>t3n</em> der Artikel <a href="http://t3n.de/magazin/deutscher-apotheker-verlag-setzt-open-source-cms-223230/">„Erfolgsrezept TYPO3“: Deutscher Apotheker Verlag setzt auf das Open-Source-CMS</a>. Die Intention des Artikels bestand wohl nicht darin, eine Diskussion zu Barrierefreiheit und Webstandards zu entfachen.</p>
<p>Dazu kam es aber trotzdem ;-) Die Diskussion ist &#8211; wenn teils auch etwas Pingpong artig geführt &#8211; nicht ganz uninteressant. Und offenbart zwischen den Zeilen weitere interessante Aspekte. So z.B. auch den des Einflusses von Redakteuren auf die Barrierefreiheit.</p>
<p><span id="more-1257"></span></p>
<blockquote><p>Wenn man aber 10 Redakteure hat, die HTML Code eingeben, wie sie gerade lustig sind, hilft weder das W3C noch ein Validator&#8230; ;-)</p></blockquote>
<p>Stimmt bedingt, wie auch ein folgender Kommentar anmerkt.</p>
<blockquote><p>Hier könnte einer der zahlreichen zertifizierten Entwickler in Ihrem Haus sicher weiterhelfen und den RTE ordentlich konfigurieren. Das kann schlechten Redakteurscode signifikant mindern.</p></blockquote>
<p>Stimmt. Aber auch so lassen sich Fehler nie ganz ausschließen. Ein noch so gezielt konfigurierter Editor verhindert nicht alle Fehler. So war es auch bei uns im Fall einer großen Webseite, wo trotz zusätzlicher Schulungen und Guidelines für Redakteure, immer wieder mal Fehler auftraten. Aber auch das ist ganz normal.</p>
<p>Das Zauberwort heißt <strong>Qualitätssicherung</strong>. Auch eine fertige und zum Startzeitpunkt fehlerfreie Webseite, muss in regelmäßigen Abständen geprüft werden. Nur so lässt sich Qualität halten.</p>
<p>Eine Website ist eben nie fertig. Die Einhaltung von guten Standards und Prozessen ist auch und v.a. im Betrieb essentiell für die Qualität und den Fortbestand einer Webseite.</p>
<p>Also &#8211; unabhängig vom Thema Barrierefreiheit &#8211; ist es schlicht und ergreifend so: <a href="http://www.webzeugkoffer.de/es-gibt-keine-automatische-hohmpaidsch/">Es gibt keine automatische Hohmpäidsch</a> (Artikel hier im Webzeugkoffer).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nutzer als &#8220;Programmierer&#8221; &#8211; Suche mit Hilfe von Operatoren</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/nutzer-als-programmierer-suche-mit-hilfe-von-operatoren/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/nutzer-als-programmierer-suche-mit-hilfe-von-operatoren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 09:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Abbildung zeigt ein Suchformular, wie es nicht mehr zeitgemäß ist. Das was den Nutzern oft als &#8220;Expertensuche&#8221; verkauft wird (z.B. Operatoren wie die zum Verknüpfen von Suchergebnissen AND oder OR etc.), ist für mich unbrauchbar bzw. zumindest nur mit erhöhtem Aufwand benutzbar.

Wir erinnern uns an einen wesentlichen Aspekt von Usability: Effizienz &#8211; Die Möglichkeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1230" title="Erweiterte Suche mit Operatoren" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2010/01/extreme_operator_form.jpg" alt="Erweiterte Suche mit Operatoren AND, OR, etc." width="500" height="192" /></p>
<p>Die Abbildung zeigt ein Suchformular, wie es nicht mehr zeitgemäß ist. Das was den Nutzern oft als &#8220;Expertensuche&#8221; verkauft wird (z.B. Operatoren wie die zum Verknüpfen von Suchergebnissen AND oder OR etc.), ist für mich unbrauchbar bzw. zumindest nur mit erhöhtem Aufwand benutzbar.</p>
<p><span id="more-1229"></span></p>
<p>Wir erinnern uns an einen wesentlichen Aspekt von Usability: Effizienz &#8211; Die Möglichkeit, Aufgaben zuverlässig mit möglichst wenig Aufwand lösen zu können. In diesem Fall ist dieses Kriterium für mich nicht erfüllt.</p>
<p>Gerade im vorliegenden Beispiel, ist die Möglichkeit einer Anpassung der Suchanfrage über die bekannten SQL-Operatoren, eine Spur zu viel. Ich erwarte hier eine wirkliche erweiterte Suchfunktionalität. Ein ordentliches Formular, dass mir die wichtigsten Suchkriterien anbietet. Suchkriterien, die ich dann über ein gut gestaltetes Formular definieren und variieren kann.</p>
<p>Soll eine Möglichkeit angeboten werden, mehrere Suchbegriffe einzugeben, kann auch ein Texteingabefeld ausreichend sein. Mit einem entsprechenden Hinweis, dass mehrere Suchbegriffe durch Komma getrennt eingegeben werden können.</p>
<p>Wobei man es mit dem Angebot an möglichen Suchoptionen nicht übertreiben sollte. Denn auch das kann verwirren und bremsen.</p>
<p>Kürzlich erschienene Veröffentlichungen können einen Teil dazu beitragen, bessere Formulare und somit auch bessere Suchfunktionen zu realisieren:</p>
<ul>
<li><a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze157/">Formulare total 1 (Formulardesign) (Technikwürze Podcast)</a></li>
<li><a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze158/">Formulare total 2 (Barrierefreie Formulare) (Technikwürze Podcast)</a></li>
<li><a href="http://visitmix.com/Articles/Web-Forms-for-People">Web Forms for People</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Breaking the Law &#8211; Manchmal muss man auch die Regeln brechen</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/breaking-the-law-manchmal-muss-man-auch-mal-die-regeln-brechen/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/breaking-the-law-manchmal-muss-man-auch-mal-die-regeln-brechen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 23:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Patterns]]></category>

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		<description><![CDATA[Dmitry beschreibt auf Usability Post, unter welchen Umständen mit altbewährten Mustern gebrochen werden kann und sollte: Breaking Rules
User interface patterns and conventions can, and should, be broken, provided one criterion is met: the new solution is better at its task than the one it replaces.
Das Problem bei Patterns besteht darin, dass sie mit der Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dmitry beschreibt auf <a title="Tips and insights into good design practices" href="http://www.usabilitypost.com/">Usability Post</a>, unter welchen Umständen mit altbewährten Mustern gebrochen werden kann und sollte: <a href="http://www.usabilitypost.com/2009/11/30/breaking-rules/">Breaking Rules</a></p>
<blockquote><p>User interface patterns and conventions can, and should, be broken, provided one criterion is met: the new solution is better at its task than the one it replaces.</p></blockquote>
<p>Das Problem bei Patterns besteht darin, dass sie mit der Zeit u.U. etwas unflexibel machen. Hier können z.B. auch <a title="Antipatterns: Mit schlechtem Beispiel voran" href="http://www.webzeugkoffer.de/antipatterns-mit-schlechtem-beispiel-voran/">Antipatterns</a> für Abhilfe sorgen.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/Nu5gv9A2zc0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Nu5gv9A2zc0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine blaue Mütze als Zeichen für mehr Webstandards und Barrierefreiheit</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/eine-blaue-mutze-als-zeichen-fur-mehr-webstandards-und-barrierefreiheit/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/eine-blaue-mutze-als-zeichen-fur-mehr-webstandards-und-barrierefreiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 12:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Webstandards]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächsten Montag, am 30.11.2009, sind Webdesigner weltweit dazu aufgerufen, Flagge bzw. Mütze zu zeigen. Es geht um mehr Unterstützung für Webstandards und Barrierefreiheit. Eine passende blaue Mütze findet man bei Mr. Zeldman.
Weitere Infos zum Blue Beanie Day u.a. auf der offiziellen Facebook-Seite, bei t3n unter dem Titel Blaue Mützen für ein besseres Web oder bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1190 alignleft" title="Blue Beanie" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2009/11/blue_beanie.jpg" alt="Blue Beanie" width="250" height="154" />Nächsten Montag, am 30.11.2009, sind Webdesigner weltweit dazu aufgerufen, Flagge bzw. Mütze zu zeigen. Es geht um mehr Unterstützung für Webstandards und Barrierefreiheit. Eine passende blaue Mütze findet man bei <a href="http://www.zeldman.com/2009/10/25/toque-o-the-morning/">Mr. Zeldman</a>.</p>
<p>Weitere Infos zum Blue Beanie Day u.a. auf der <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=136079874938">offiziellen Facebook-Seite</a>, bei t3n unter dem Titel <a href="http://t3n.de/news/blue-beanie-day-2009-blaue-mutzen-besseres-web-260688/">Blaue Mützen für ein besseres Web</a> oder bei <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2982-Blue-Beanie-Day-2009-Aktivitaeten-Aktion-BBD09-5">Robert Lender</a>.</p>
<p><span id="more-1189"></span></p>
<p>Es würde mich freuen, wenn viele Blogger der Anregung folgen, ein paar Zeilen zum Thema beizutragen. So kann man beispielsweise 5 Leitsätze oder Gedanken zum Thema veröffentlichen, mit anderen teilen und diskutieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Userexperience ist kein Spaß</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/userexperience-ist-kein-spas/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/userexperience-ist-kein-spas/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 08:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[UX]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile hat es auch die Userexperience (UX) in den Mainstream geschafft. Sie ist hipp und wird verkauft.
So it comes as no suprise when the general attitude of stakeholders these days is one of a shopper saying: ‘One McUser Experience with usability fries please.’Kem Kramer, Is UX becoming a commodity?
Manchmal habe ich daher den Eindruck, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile hat es auch die Userexperience (UX) in den Mainstream geschafft. Sie ist hipp und wird verkauft.</p>
<blockquote><p>So it comes as no suprise when the general attitude of stakeholders these days is one of a shopper saying: ‘One McUser Experience with usability fries please.’<cite>Kem Kramer, <a href="http://johnnyholland.org/2009/11/09/is-ux-becoming-a-commodity/">Is UX becoming a commodity?</a></cite></p></blockquote>
<p>Manchmal habe ich daher den Eindruck, dass UX gerne mit Spaß (an einer Website) gleichgesetzt wird. Gute Userexperience macht Produkte <em>sexy</em>. Ich denke, dass es nicht ganz so einfach ist.</p>
<p><span id="more-1175"></span></p>
<p>Spaß und Freude sind im Umgang mit einer Website sehr wichtig. Keine Frage. Das nennt man auch gerne <em>Joy of Use</em>. Joy of Use ist allerdings nur ein Aspekt von UX. Die Nutzererfahrung lässt sich z.B. durch sechs Adjektive gut beschreiben:</p>
<ul>
<li>auffindbar</li>
<li>zugänglich</li>
<li>benutzbar</li>
<li>nützlich</li>
<li>schön/begehrenswert</li>
<li>zuverlässig</li>
</ul>
<p>Joy of Use kann erst dann eintreten, wenn Vorbedingungen erfüllt sind. Hier sind v.a. die Auffindbarkeit und die Zugänglichkeit gemeint. Danach entscheidet sich, ob eine Sache darüber hinaus gut benutzbar ist.</p>
<p>Gute Benutzbarkeit, Nützlichkeit und Schönheit sorgen dann für den Spaß an der Sache.</p>
<p>UX lässt sich imho nicht genau abgrenzen und klar definieren. Sie lässt sich wohl aber umschreiben. Einige Ansätze dazu habe ich mal gesammelt: <a href="http://www.webzeugkoffer.de/was-ist-also-userexperience-ux/">Was ist also Userexperience (UX)?</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitlose Userexperience</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/zeitlose-userexperience/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/zeitlose-userexperience/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 18:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[UX]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Suchfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Dazu ist bei Six Revisions ein interessanter Artikel erschienen: Creating a Timeless User Experience
Ich denke, dass Userexperience in den meisten Fällen zunächst sogar zeitlos sein muss.

Nehmen wir das Beispiel der guten, alten intelligenten Suche auf Websites. Auch wenn diese vielleicht auch sowas wie ein Loch-Ness-Monster ist (anderes Thema).
Sie wird in Befragungen von Nutzern immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu ist bei Six Revisions ein interessanter Artikel erschienen: <a href="http://sixrevisions.com/usabilityaccessibility/creating-a-timeless-user-experience/">Creating a Timeless User Experience</a></p>
<p>Ich denke, dass Userexperience in den meisten Fällen zunächst sogar zeitlos sein <strong>muss</strong>.</p>
<p><span id="more-1169"></span></p>
<p>Nehmen wir das Beispiel der guten, alten <em>intelligenten Suche</em> auf Websites. Auch wenn diese vielleicht auch sowas wie ein Loch-Ness-Monster ist (anderes Thema).</p>
<p>Sie wird in Befragungen von Nutzern immer wieder genannt. Sogar auch dann, wenn es um Innovation geht.</p>
<blockquote><p>Ein weiteres, häufig genanntes Thema waren <strong>intelligente Suchfunktionen</strong>, die die Nutzer aktiv bei Ihrer Suche unterstützen.</p></blockquote>
<p>Die Suche auf einer Website stellt eine Alltagssituation im Web dar.</p>
<blockquote><p>[...], dass Funktionen, die sich ganz individuell auf die Bedürfnisse der Nutzer anpassen lassen und die Fragestellungen von Nutzern in Alltagssituationen bedarfsgerecht klären beim Nutzer derzeit als besonders innovativ beurteilt werden.<cite><a title="usabilityblog.de" href="http://www.usabilityblog.de/2009/10/was-ist-innovativ-so-sehen-es-die-webnutzer/">Was ist innovativ? So sehen es die Webnutzer</a></cite></p></blockquote>
<p>Was hat die intelligente Suche mit Userexperience zu tun? Das Funktionieren und die einwandfreie Benutzbarkeit eines Suchformulars und die übersichtliche Ausgabe der Suchergebnisse, stellt zunächst mal eine Anforderung an die Usability dar.</p>
<p>Eine <em>intelligente Suche</em> muss darüber hinaus noch weitere Anforderungen erfüllen. So z.B. Vorschlagsfunktionen und bei Bedarf zur Verfügung stehende, erweiterte Filterfunktionen. Dazu muss man im Prinzip nicht zaubern können oder immer auf die brandneuesten technologischen Features setzen. In erster Linie geht es um ein rundum gelungenes Nutzungserlebnis bestehend aus Nutzbarkeit, Nützlichkeit, Attraktivität <a title="User Experience Diagram" href="http://www.flickr.com/photos/pveugen/3182820590/">u.a.</a></p>
<p>Fragen der Userexperience, Usability und andere Anforderungen werden in den seltensten Fällen zuerst mit technischen Features beantwortet.</p>
<blockquote><p>Doing  more sometimes means less to people using your product if it doesn’t meet their  needs.<cite>Francisco Inchauste, <a href="http://sixrevisions.com/usabilityaccessibility/creating-a-timeless-user-experience/">Creating a Timeless User Experience</a></cite></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die andere Seite von Usability</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/die-andere-seite-von-usability/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/die-andere-seite-von-usability/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 18:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[User]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt machen sie &#8217;s wieder so idiotensicher, dass ich gar nix mehr selbst einstellen kann.
Mein Vater bei der Arbeit mit einer Fotobuch-Software. Bevormundung? In diesem Zusammenhang:

User sind natürlich nicht dumm
Man kann’s auch überusabilisieren

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Jetzt machen sie &#8217;s wieder so idiotensicher, dass ich gar nix mehr selbst einstellen kann.</p></blockquote>
<p>Mein Vater bei der Arbeit mit einer Fotobuch-Software. Bevormundung? In diesem Zusammenhang:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.webzeugkoffer.de/user-sind-naturlich-nicht-dumm/">User sind natürlich nicht dumm</a></li>
<li><a href="http://www.webzeugkoffer.de/man-kanns-auch-uberusabilisieren/">Man kann’s auch überusabilisieren</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buzz-Stop: Sociability</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/buzz-stop-sociability/</link>
		<comments>http://www.webzeugkoffer.de/buzz-stop-sociability/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 18:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Socialmedia]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Webmix]]></category>
		<category><![CDATA[Sociability]]></category>
		<category><![CDATA[UX]]></category>

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		<description><![CDATA[Das könnte vielleicht auch eine neue Serie werden. Buzz-Wörter zu entmystifizieren und/oder &#8211; soweit möglich &#8211; konkrete Definitionsansätze liefern. Das aktuelle Beispiel ist der Begriff Sociability, der mir kürzlich erstmals begegnete. Den es aber schon länger gibt.
Darauf aufmerksam wurde ich durch den bei Mashable erschienenen Beitrag Introducing Sociability. Was bedeutet Sociability? Gibt es sowas wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das könnte vielleicht auch eine neue Serie werden. Buzz-Wörter zu entmystifizieren und/oder &#8211; soweit möglich &#8211; konkrete Definitionsansätze liefern. Das aktuelle Beispiel ist der Begriff <strong>Sociability</strong>, der mir kürzlich erstmals begegnete. Den es aber schon länger gibt.</p>
<p>Darauf aufmerksam wurde ich durch den bei Mashable erschienenen Beitrag <a href="http://mashable.com/2009/09/28/sociability/">Introducing Sociability</a>. Was bedeutet Sociability? Gibt es sowas wie Usability für soziale Netzwerke? Ich meine nein.</p>
<p><span id="more-1144"></span></p>
<h3>Definition Sociability</h3>
<p>Ich beginne, wie sich das gehört, erst mal mit der Begriffsdefinition.</p>
<blockquote><p>The skill, tendency or property of being sociable or social, of interacting well with others.<cite><a href="http://en.wiktionary.org/wiki/sociability">Wikipedia</a></cite></p></blockquote>
<p><em>Sociability Design</em> stellt eine Erweiterung des Begriffs dar.</p>
<blockquote><p>Im Grunde geht es hier um Regeln, Reputationssysteme, Moderationsmechanismen usw., die z.B. dem “Dilemma of the commons” entgegenwirken sollen.<cite><a href="http://www.moderne-unternehmenskommunikation.de/wordpress/digital-communications/digital-marketing/sociability-design-spieltheorie/">Sociability Design: Spieltheorie</a></cite></p></blockquote>
<p>Hier sind v.a. Anreizmechanismen und -systeme gemeint, die Nutzer dazu motivieren sollen, sich aktiv in ein Netzwerk einzubringen. Erst dadurch werden soziale Netzwerke ermöglicht. Agiert und teilt niemand, dann gibt es auch kein soziales Netzwerk.</p>
<h3>Usability für das Social Web?</h3>
<p>Warum sollten soziale Netzwerke besondere Ansprüche an die Usability stellen? Zunächst sprechen wir von webbasierten Nutzeroberflächen, von Websites und -anwendungen. Nichts neues also. Auch Zielgruppen, Personas, Anforderungsanalysen etc. sind nichts neues. Auch nicht im <em>Social Web</em>.</p>
<blockquote><p>Interaction between users is what distinguishes social media from other media in which interactions occur between users and the screen.</p></blockquote>
<p>Es geht verstärkt  um die Interaktion zwischen den Menschen auf entsprechenden Plattformen. Außerdem die Art von Information und deren (Weiter-) Verteilung und Verbreitung durch die Nutzer.</p>
<p>Aber am Anfang steht eben die <em>&#8220;langweilige&#8221; </em>Usability. Denn bevor die Nutzer über Netze miteinander kommunizieren und interagieren (können), steht doch die Interaktion mit dem Userinterface bzw. der Maschine. Unsere Methoden und Tools bleiben die gleichen. Man muss sich weiter an den Anforderungen und Wünschen der Nutzer orientieren. Dann erst erfolgt die Interaktion zwischen Menschen &#8211; über ihre virtuellen Schnittstellen.</p>
<h3>Usability für Websites vs. Soziale Netzwerke</h3>
<p>Dazu gab&#8217;s vor einiger Zeit schon mal einen Artikel. Wobei man feststellen muss, Usability bleibt Usability.</p>
<p>Trotzdem gilt es Unterschiede zu beachten. Es sind u.U. neue Besonderheiten zu beachten. Die in der Breite noch relativ neuen sozialen Netzwerke und ihre Nutzer stellen neue Anforderungen an uns. <a href="http://creativebriefing.com/applications-of-usability-principles-on-a-social-network/">Applications of usability principles on a social network</a> beschreibt das ganz gut.</p>
<p>Das gerechtfertigt imho trotzdem noch nicht unbedingt die Schaffung eines neuen Begriffs.</p>
<h3>Was also ist Sociability?</h3>
<p>Sie ermöglicht das Funktionieren sozialer Netze. Das geht auf den o.g. Gedanken der Anreizsysteme und -methoden zurück. Es ist keine Mischung aus Social und Usability bzw. Usability speziell für soziale Netzwerke im Internet. Der Begriff ist nicht geeignet, dem ein oder anderen Usability schmackhafter zu machen. Sociability und Usability existieren nebeneinander und miteinander.</p>
<p>Eine Grafik, die ich bei der Recherche gefunden habe fasst vier Aspekte von Sociability zusammen:</p>
<ul>
<li>Awareness</li>
<li>Connectedness</li>
<li>Engagement</li>
<li>Solidarity</li>
</ul>
<p>(aus <a href="http://mikeg.typepad.com/perceptions/2007/12/the-sociability.html">The Sociability Of Social Media</a>)</p>
<p>Usability beeinflusst v.a. Awareness und Connectedness. Dann wenn die Maschine bzw. die Interfaces gut nutzbar konzipiert und gestaltet sind, können die Nutzer gegenseitig ungehindert gewahr werden (aware) und sich aktiv vernetzen (connect).</p>
<p>Sociability als &#8220;Fachbegriff&#8221; existiert in unserem Bereich &#8211; Webdesign und -entwicklung &#8211; nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>3 K im UI Design &#8211; Konstanz, Konsistenz, Kreativität</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/3-k-im-ui-design-konstanz-konsistenz-kreativitat/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 17:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[UX]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[UI]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir brauchen ein neues, frisches Design!
Wer kennt das nicht? Viele von uns sind sehr wahrscheinlich schon mit einer solchen Aussage konfrontiert worden.

Gleich immer alles neu zu machen, ist selten die beste Lösung. Im Extremfall kann der Schuss auch gewaltig nach hinten losgehen. Ein neues (Web-) Design kann zwar ansprechend und gut bedienbar sein, die Besucher/Nutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wir brauchen ein neues, frisches Design!</p></blockquote>
<p>Wer kennt das nicht? Viele von uns sind sehr wahrscheinlich schon mit einer solchen Aussage <em>konfrontiert</em> worden.</p>
<p><span id="more-1133"></span></p>
<p>Gleich immer alles neu zu machen, ist selten die beste Lösung. Im Extremfall kann der Schuss auch gewaltig nach hinten losgehen. Ein neues (Web-) Design kann zwar ansprechend und gut bedienbar sein, die Besucher/Nutzer aber erst mal verwirren.</p>
<blockquote><p>Wo ist mein Login hin?</p></blockquote>
<h3>Ein radikales Re-Design ist selten die beste Lösung</h3>
<p>Jakob Nielsen hat dazu einen Artikel geschrieben. Er ist wie immer auch etwas radikal in seinen Ansichten. Im Kern aber steckt viel wahres in seinen Ausführungen.</p>
<p><strong>Fresh vs. Familiar:</strong> <a href="http://www.useit.com/alertbox/familiar-design.html">How Aggressively to Redesign?</a></p>
<p>Er argumentiert zunächst gegen voreilige und umfassende Re-Designs. Aber auch er sieht die Notwendigkeit größerer Würfe. Denn auf die Dauer kann zu viel Kleinklein auch Probleme mit sich bringen.</p>
<h4>Das Gewohnheitstier</h4>
<p>Nehmen wir das Beispiel Freemailanbieter. Sehr viele Nutzer rufen ihre Mails nicht über eigene lokale Mailclients ab. Sie besuchen jedes Mal die Website des Anbieters und loggen sich über die Website in ihren Mailaccount ein. Befindet sich der Login nicht an gewohnter Stelle, sind die Nutzer erst mal verwirrt. Die Folge kann dann auch Verärgerung über die Veränderung sein.</p>
<h4>Nutzern ist das Design (fast) egal</h4>
<p>Innerhalb eines gewissen ästhetischen Rahmens, spielen für die Nutzer Designdetails nur eine untergeordnete Rolle. Sie analysieren ein Webdesign nicht. Der erwähnte Rahmen lässt sich natürlich nicht abschließend definieren. Man kann aber davon ausgehen, dass sich die Ansprüche &#8211; oft unterbewusst &#8211; je nach Thema ändern.</p>
<p>So z.B. sind Designfeatures und -details bei Nachrichtenseiten, bei denen es in erster Linie um reine Information geht, eher zu vernachlässigen. Wohingegen Websites von Automobilherstellern, wohl höhere Ansprüche erfüllen müssen. Hier geht es z.B. auch um Emotionen. Design kann diese wecken &#8211; auch negativ.</p>
<p>In beiden Fällen ist es so, dass einem die Besucher/Nutzer die radikale Neugestaltung nicht immer nur danken werden. Auch wenn es auf den ersten Blick schön aussieht.</p>
<h4>Wann ist ein Re-Design angebracht?</h4>
<p>Nielsen führt zwei Fälle an, die seiner Ansicht nach ein Re-Design rechtfertigen.</p>
<ol>
<li>Eine (noch) kleine Nutzerbasis. Wenn man sich dann von einem ganzheitlichen Re-Design eine deutliche Verbesserung erhofft, um dadurch auch die Nutzerbasis zu erhöhen, dann sei ein Re-Design der u.U. richtige Schritt.</li>
<li>Ein festgefahrenes Design. Das kann aus vielen kleinen Erweiterungen und Änderungen über Jahre hinweg resultieren. Irgendwann kommt man dann nicht mehr weiter und es ist Zeit für einen Neuanfang.</li>
</ol>
<p>Bei Punkt 2 sollte man aber eines nicht vergessen. Die Besucher/Nutzer mit einzubeziehen. D.h. sie über die anstehende Veränderung zu informieren. Am besten zum Anfang der Neuentwicklung ihr Feedback einholen und zum Neustart Orientierungshilfe anbieten und die Änderungen erläutern.</p>
<p>Nielsen rät abschließend:</p>
<blockquote><p>So, unless your existing design is an overgrown mess of bolted-on features that needs a new architecture, it&#8217;s best to stay with the familiar design that users prefer and avoid the temptation to go with a novel design that only you&#8217;ll appreciate.</p></blockquote>
<p>Ergänzend sollte hinzugefügt werden, dass die Optik irgendwann mal einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Das kann manchmal sogar der einzige Grund für einen radikalen Schnitt sein. Nielsens Artikel motivieren nicht unbedingt immer zu Innovation und Kreativität ;-) Das nur mal am Rande angemerkt.</p>
<h3>Kaizen &#8211; Kleine Schritte sind meist die bessere Lösung</h3>
<p>Bevor man sich voreilig für ein umfassendes Re-Design entscheidet, sollte man immer erst innehalten und analysieren. Design erfüllt in den meisten Fällen keinen Selbstzweck. Man sollte sich vor einem Re-Design v.a. immer eines fragen: <strong>Was will ich verbessern?</strong></p>
<p>Bekannte und (design-) strategisch erfolgreiche Unternehmen zeichen sich auf UI-Ebene dadurch aus, dass sie ihre Interfaces behutsam weiterentwickelt und verbessert haben. Teilweise über große Zeiträume hinweg und oft so dezent, dass der Unterschied zwischen zwei aufeinanderfolgenden Iterationen nicht unbedingt offensichtlich war.</p>
<p>Irgendwann dann kommt aber doch die Zeit für ein komplettes Re-Design. Aber in der Regel nicht alle 1-2 Jahre. Meistens sogar erst dann, wenn z.B. ein kompletter Markenauftritt eines Unternehmens überarbeitet wurde. Oder aber auch dann, wenn eine Website oder -anwendung soviele Nutzungs- und Akzeptanzprobleme aufweist, dass kleinere Anpassungen das Ganze nur noch verschlimmbessern würden.</p>
<h3>Die 3 K im UI Design</h3>
<ul>
<li><strong>Konstanz</strong>: Wer ständig seinen Stil wechselt, kann nicht erwarten, Konstanz und Glaubwürdigkeit zu vermitteln. Jedes Jahr den Anstrich zu ändern ist daher nicht ratsam.</li>
<li><strong>Konsistenz</strong>: Navigationselemente und Funktionen sollten möglichst konsistent verwendet werden. Auch über verschiedene Iterationen hinweg. Das vermeidet negative Überraschungen für die Besucher/Nutzer.</li>
<li><strong>Kreativität</strong>: Natürlich sind auch attraktive und innovative Designansätzen gemeint. Oft aber eben nur auf Detailebene. Außerdem ist Kreativität auch bei der Suche nach Lösungsansätzen für bestimmte Designprobleme gefragt. Wobei es dabei eher untergeordnet um Farben und Formen geht.</li>
</ul>
<h3>Great Designers Re-Align (meistens)</h3>
<blockquote><p>Good Designers Redesign, Great Designers Realign</p></blockquote>
<p>Ein Leitsatz der sich in den letzten Jahren weiter etabliert hat. In seiner umfassenden Argumentation bei <a title="Good Designers Redesign, Great Designers Realign" href="http://www.alistapart.com/articles/redesignrealign">A List apart</a> nachzulesen.</p>
<p>Die Langeweile am eigenen Design ist jedenfalls selten das beste Argument für ein radikales Re-Design.</p>
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		<title>Man kann&#8217;s auch überusabilisieren</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/man-kanns-auch-uberusabilisieren/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 05:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzertests]]></category>
		<category><![CDATA[User]]></category>

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		<description><![CDATA[
The user is NOT a lower life form.Ken Becker
Surft meine Frau in spe so rum und verzweifelt dabei z.B. an einem Onlineshop, sag ich nur: &#8220;Sehr schön!&#8221; und &#8220;Dir helf&#8217; ich jetzt nicht.&#8221; Wann hat man schon mal die Gelegenheit, normale User in freier Wildbahn zu beobachten.

Es geht nicht darum, dass man sich über sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-975 fullsize" title="User Dog" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2009/03/user-dog.jpg" alt="User Dog" width="500" height="275" /></p>
<blockquote lang="en"><p>The user is NOT a lower life form.<cite>Ken Becker</cite></p></blockquote>
<p>Surft meine Frau in spe so rum und verzweifelt dabei z.B. an einem Onlineshop, sag ich nur: &#8220;Sehr schön!&#8221; und &#8220;Dir helf&#8217; ich jetzt nicht.&#8221; Wann hat man schon mal die Gelegenheit, <em>normale</em> User in freier Wildbahn zu beobachten.</p>
<p><span id="more-1093"></span></p>
<p>Es geht nicht darum, dass man sich über sie lustig macht. Man gewinnt so &#8211; günstig &#8211; wichtige Erkenntnisse über das Nutzerverhalten der Menschen, für die man Websites macht. Und man sollte diese Gelegenheiten nutzen. Danach helfe ich dann auch gerne ;-)</p>
<p>Als Webdesigner leidet man schnell unter einer gewissen Betriebsblindheit und nimmt bestimmte Probleme gar nicht wahr. Man muss auch mal von den Betroffenen darauf gestoßen werden. Was für uns selbstverständlich ist, erschließt sich Otto Normalsurfer im Extremfall gar nicht.</p>
<p>Andererseits neigen wir auch zur Übertreibung und pflastern eine Website über die Maßen mit allen <em>Usability-Features</em> zu, die uns bekannt sind. Die andere Seite schlechter Usability. Oft gut gemeinte Hilfestellungen, die nicht wahrgenommen werden oder die Nutzer sogar behindern. Auch hier liefert die Beobachtung anderer Nutzer wichtige Erkenntnisse. <a title="User sind natürlich nicht dumm (Webzeugkoffer Artikel)" href="http://www.webzeugkoffer.de/user-sind-naturlich-nicht-dumm/">Nutzer sind außerdem nicht dumm</a>.</p>
<p>Usability ist kein Feature und sollte sich unauffällig einfügen bzw. unaufdringlich und <em>einfach</em> da sein.</p>
<h3>Zu viel des Guten?</h3>
<p>Man kann&#8217;s also auch übertreiben &#8211; überusabilisieren. Nehmen wir das Beispiel &#8220;Breadcrumb&#8221; (Brotkrumenpfad, Pathway oder wie auch immer). Zum einen nutzen viele lieber oder eher aus Gewohnheit den Zurück-Button des Browsers oder, die gut gemeinte Orientierungshilfe fällt sogar nicht auf. Hänsel und Gretel finden <em>meistens</em> alleine zurück nach Hause.</p>
<p>Ein normales Blog, wie z.B. dieses hier. Im wesentlichen gibt es zwei Hierarchieebenen von Seiten. Die Startseite und darunter die Einzelansichten der Artikel. Das ist zumindest der zentrale Usecase. Da brauche ich keinen Breadcrumb. Ich schade zwar dem Nutzer damit nicht, aber im Prinzip wäre er völlig wirkungslos. Also lieber lassen &#8211; in diesem Fall. Ansonsten gehören solche Orientierungshilfen, je nach Komplexität des Angebots, mit in die konzeptionellen Überlegungen!</p>
<p>Anne macht sich darüber weitere Gedanken. Außerdem allgemein zum Thema, wie Usability bei Kunden und Nutzern ankommt (oder auch nicht?): <a href="http://www.medamind.de/arbeiten/2009/klick-mich-ich-bin-der-back-button/">Klick mich! &#8211; ich bin der Back Button</a>.</p>
<p class="hint">Foto: <a title="flickr Foto" href="http://www.flickr.com/photos/tashmahal/2724175411/">Twitter Bird</a></p>
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