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	<title>Webzeugkoffer Webdesign &#187; Gedanken</title>
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	<description>Technik, Tipps, Tricks und Tools</description>
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		<title>Eine blaue Mütze als Zeichen für mehr Webstandards und Barrierefreiheit</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 12:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Webstandards]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächsten Montag, am 30.11.2009, sind Webdesigner weltweit dazu aufgerufen, Flagge bzw. Mütze zu zeigen. Es geht um mehr Unterstützung für Webstandards und Barrierefreiheit. Eine passende blaue Mütze findet man bei Mr. Zeldman.
Weitere Infos zum Blue Beanie Day u.a. auf der offiziellen Facebook-Seite, bei t3n unter dem Titel Blaue Mützen für ein besseres Web oder bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1190 alignleft" title="Blue Beanie" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2009/11/blue_beanie.jpg" alt="Blue Beanie" width="250" height="154" />Nächsten Montag, am 30.11.2009, sind Webdesigner weltweit dazu aufgerufen, Flagge bzw. Mütze zu zeigen. Es geht um mehr Unterstützung für Webstandards und Barrierefreiheit. Eine passende blaue Mütze findet man bei <a href="http://www.zeldman.com/2009/10/25/toque-o-the-morning/">Mr. Zeldman</a>.</p>
<p>Weitere Infos zum Blue Beanie Day u.a. auf der <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=136079874938">offiziellen Facebook-Seite</a>, bei t3n unter dem Titel <a href="http://t3n.de/news/blue-beanie-day-2009-blaue-mutzen-besseres-web-260688/">Blaue Mützen für ein besseres Web</a> oder bei <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2982-Blue-Beanie-Day-2009-Aktivitaeten-Aktion-BBD09-5">Robert Lender</a>.</p>
<p><span id="more-1189"></span></p>
<p>Es würde mich freuen, wenn viele Blogger der Anregung folgen, ein paar Zeilen zum Thema beizutragen. So kann man beispielsweise 5 Leitsätze oder Gedanken zum Thema veröffentlichen, mit anderen teilen und diskutieren.</p>
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		<title>Reine Lehre, Anspruch und Wirklichkeit im Webdesign</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 20:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzeption]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesigner]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinterdrund ist ein Austausch zwischen einem Webdesigner, Dustin Curtis, und einem UX-Architekten bei American Airlines. Der Webdesigner beanstandete die Website der Fuggesllschaft und verschaffte sich etwas Luft &#8211; zurecht. Er machte sogar einen Vorschlag für ein Re-Design.
Und siehe da, wenig später erhielt er Antwort von AA, genauer vom UX-Architekten des Unternehmens. Dieser bat, was man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinterdrund ist ein Austausch zwischen einem Webdesigner, <a href="http://dustincurtis.com/">Dustin Curtis</a>, und einem UX-Architekten bei American Airlines. Der Webdesigner <a title="Dear AmericanAirlines" href="http://dustincurtis.com/dear_american_airlines.html">beanstandete die Website der Fuggesllschaft</a> und verschaffte sich etwas Luft &#8211; zurecht. Er machte sogar einen Vorschlag für ein Re-Design.</p>
<p>Und siehe da, wenig später erhielt er <strong><a title="The response" href="http://dustincurtis.com/dear_dustin_curtis.html">Antwort von AA</a></strong>, genauer vom UX-Architekten des Unternehmens. Dieser bat, was man verstehen kann, um Anonymität. Steckt in seinen erklärenden Worten auch ein gutes Stück Frust. Interessante Hintergünde, muss man sagen. Für den ein oder anderen in ähnlicher Form vielleicht sogar bekannt.</p>
<p>Die Frage, die sich der Webdesigner danach stellte ist, warum viele Websites so deutlich schlechter sind, als die Leute, die sie machen?</p>
<blockquote lang="en"><p>But wait. If the UX architect at AA.com is actually pretty good, then why does the site suck so much?</p></blockquote>
<p><span id="more-1090"></span></p>
<h3>Wo liegt das Problem?</h3>
<p>Der UX-Architekt begründet die Zustände mit der Größe der Organisation, den umständlichen Prozessen und dem fehlenden Gehör, dass Experten oft finden. Sie gehen im größeren Grundrauschen oft unter. Er macht es sich damit vielleicht auch etwas zu einfach, aber im Kern steckt viel wahres. Das soll nicht als alles erklärende Ausrede gelten. Aber natürlich wirken sich die vom UX-Architekten geschilderten Umstände, mal mehr mal weniger auf das Ergebnis aus. Wenn auch nicht abzustreiten ist, dass die derzeitige Website deutlich zu weit von gutem Webdesign, geschweige denn einer guten Userexperience entfernt ist.</p>
<h3>Zwei Thesen</h3>
<p><a title="Boagworld: Combating design by committee" href="http://boagworld.com/design/combating-design-by-committee">Design durch Komittees hat seine Nachteile</a>. Die Kunst liegt darin, die bestmögliche Zusammensetzung der Projektgruppen zu finden und Prozesse mit Spielregeln zu etablieren. Das ist zwar nicht ganz einfach, aber man sollte es versuchen. D.h. man braucht v.a. viel Durchhaltevermögen und Nerven. Das geht aber oft allen, an großen Projekten beteiligten Personen so. Uns Webdesignern genau so, wie vielen anderen auch. Jeder muss hier und da zurückstecken und v.a. lernen Kompromisse einzugehen.</p>
<p>Eine weitere These sollte nicht unerwähnt bleiben. Die reine Lehre gibt es nicht! Und je größer die Organisation, desto schwerer ist es (meist), sie in der Praxis zu leben und alles möglichst perfekt zu machen. Man muss Abstriche machen und versuchen gemeinsam zum bestmöglichen Ergebnis zu kommen. Da bleibt auch mal die ein oder andere goldene Regel im Buch stecken. Speziell Unternehmenswebsites müssen es sehr vielen Interessengruppen recht machen. Es gibt hier keine eindeutig definierte Zielgruppe.</p>
<p class="hint">Übrigens: <a href="http://dustincurtis.com/index.html">Dustin Curtis&#8217; Blog</a> ist auch sonst sehr ungewöhnlich. Jeder Artikel hat sein eigenes Layout und Design. Ganz im Stil eines Magazins.</p>
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		<title>Datengigant vs. Designguru &#8211; Eine lehrreiche Ausnahme</title>
		<link>http://www.webzeugkoffer.de/datengigant-vs-designguru-eine-lehrreiche-ausnahme/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[
Doug Bowman hat Google verlassen. Eine bereits bekannte Personalie, die andernorts kommentiert wurde. Das wirklich interessante daran sind grundsätzliche Gedanken zum Thema Daten und Design. Außerdem die logische Erkenntnis, dass beides nicht isoliert voneinader existieren kann und die Tatsache, dass Google eine Ausnahme darstellt.
Der Begriff Daten wird in diesem Zusammenhang v.a. auch auf die Ergebnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1060 fullsize" title="Make data not look like data" src="http://www.webzeugkoffer.de/wp-content/uploads/2009/05/datavisualization.jpg" alt="Make data not look like data" width="500" height="260" /></p>
<p>Doug Bowman <a title="Goodbye Google" href="http://stopdesign.com/archive/2009/03/20/goodbye-google.html">hat Google verlassen</a>. Eine bereits bekannte Personalie, die <a title="The extreme Google Brain" href="http://blog.fawny.org/2009/04/26/google-neuroanatomy/">andernorts kommentiert</a> wurde. Das wirklich interessante daran sind grundsätzliche Gedanken zum Thema Daten und Design. Außerdem die logische Erkenntnis, dass beides nicht isoliert voneinader existieren kann und die Tatsache, dass Google eine Ausnahme darstellt.</p>
<p>Der Begriff Daten wird in diesem Zusammenhang v.a. auch auf die Ergebnisse aus Nutzertests bezogen. Tests wie sie z.B. Google durchführt, um dann auf Basis einer Mehrheit Designentscheidungen zu treffen. Klar, dass einem dann u.U. der Frust packt, wenn man etwas neues wagen will. Denn Nutzer entscheiden sehr gerne auf Basis ihnen bekannter Konzepte &#8211; Gewohnheitstier.</p>
<p><span id="more-1058"></span></p>
<p>Die Hintergründe zum Thema kann man in zwei ausführlichen Artikeln nachlesen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.nytimes.com/2009/05/10/business/10ping.html?_r=2">Data, Not Design, Is King in the Age of Google</a> (NY Times)</li>
<li><a href="http://design2-0.com/articles/in-defense-of-data-driven-design/?">In Defense of Data-Driven Design</a> (Luke Stevens)</li>
</ul>
<p>Die für mich wesentlichen Extrakte aus der Debatte:</p>
<ul>
<li>Datengeiselschaft <em>kann</em> Innovation behindern</li>
<li>Höre nicht ausschließlich auf Deine Nutzer/Kunden, denn sie wissen manchmal nicht, was sie wollen</li>
<li>Google ist nicht schön aber sehr erfolgreich</li>
<li>Google ist Google ist Googley (jeder Versuch sie zu kopieren wird mit Google bestraft)</li>
<li>Design spielt bei Google sehr wohl eine Rolle. Diese definiert sich v.a. über die Wiedererkennbarkeit der Oberflächen</li>
</ul>
<p>Im Zweifel war in diesem Fall zu lange zusammen, was noch nie zusammen passte. Herr B. und Firma G. Ein Sonderfall.</p>
<p>Daten und Design gehören sehr wohl zusammen. Wer die ästhetischen Aspekte (im Webdesign) zu sehr vernachlässigt, wird auf Dauer nur schwer erfolgreich sein können. Wer die Daten nur hübsch aufbereitet, sie aber nicht organisiert und benutzbar macht, der hat auch ein Problem. Google hat einen offensichtlichen Schwerpunkt, der weniger auf den ästhetischen Aspekten liegt. Andere wiederum bemühen sich um ein größtmögliches Gleichgewicht. Müssen sie auch, um sich in der Masse von konkurrierenden Angeboten abheben zu können. Dabei spielt das Design eine zentrale Rolle.</p>
<p class="hint">Abbildung: <a href="http://www.flickr.com/photos/ethanhein/2803814672/" title="flickr Foto">Make data not look like data</a></p>
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