Userexperience ist kein Spaß

Mittlerweile hat es auch die Userexperience (UX) in den Mainstream geschafft. Sie ist hipp und wird verkauft.

So it comes as no suprise when the general attitude of stakeholders these days is one of a shopper saying: ‘One McUser Experience with usability fries please.’Kem Kramer, Is UX becoming a commodity?

Manchmal habe ich daher den Eindruck, dass UX gerne mit Spaß (an einer Website) gleichgesetzt wird. Gute Userexperience macht Produkte sexy. Ich denke, dass es nicht ganz so einfach ist.

Spaß und Freude sind im Umgang mit einer Website sehr wichtig. Keine Frage. Das nennt man auch gerne Joy of Use. Joy of Use ist allerdings nur ein Aspekt von UX. Die Nutzererfahrung lässt sich z.B. durch sechs Adjektive gut beschreiben:

  • auffindbar
  • zugänglich
  • benutzbar
  • nützlich
  • schön/begehrenswert
  • zuverlässig

Joy of Use kann erst dann eintreten, wenn Vorbedingungen erfüllt sind. Hier sind v.a. die Auffindbarkeit und die Zugänglichkeit gemeint. Danach entscheidet sich, ob eine Sache darüber hinaus gut benutzbar ist.

Gute Benutzbarkeit, Nützlichkeit und Schönheit sorgen dann für den Spaß an der Sache.

UX lässt sich imho nicht genau abgrenzen und klar definieren. Sie lässt sich wohl aber umschreiben. Einige Ansätze dazu habe ich mal gesammelt: Was ist also Userexperience (UX)?

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