Webdesign – Ein Handwerk mit Plan und Konzept

Wie kommt man von der Idee über die Analyse von Anforderungen, über Entwürfe und Prototypen bis hin zur fertigen Website? Es gibt noch nicht viele Quellen, die den Ansatz im Ganzen beschreiben. Auch Literatur ist noch rar. Und wenn, dann wird man meist noch auf dem englischsprachigen Markt fündig – wie gehabt.

Es besteht Nachholbedarf hin zur weiteren Professionalisierung des Webdesign.

Hier mal eine kleine Sammlung zum Thema, verbunden mit der Frage nach Euren Erfahrungen und Quellen.

Planung, Konzeptansätze und Deliverables

Die gelisteten Artikel liefern nicht den allumfassenden Plan und Konzeptansatz. Aber sie deuten das breite Spektrum und die vielen Betätigungsfelder ganz gut an.

Beruf Webdesigner?

Kann man Webdesigner lernen? Die folgenden Artikel zeigen, woran es noch mangelt und was von Webdesignern heute gefordert wird bzw. auch gefordert werden sollte.

Klar wird auch, dass es nicht den Webdesigner gibt. Man muss auch Schwerpunkte setzen: Webdevigner oder Webdeseloper?

Nicht zu denken an die ganzen Teildisziplinen wie z.B. Informationsarchitektur, Userexperience (UX), etc. Sind das alles Berufsbilder für sich? Kann eine Person das alles abdecken? Nein. Zumindest nicht jedes Gebiet als absoluter Experte. Gefragt sind also auch Kommunikationsfähigkeiten, die dabei behilflich sind, mit anderen zusammenzuarbeiten.

Den Webdesigner gibt es also nicht? Sieht ganz so aus. Es kommt auf die Spezialisierung an und z.B. darauf, ob man eher konzeptionell/analytisch, gestalterisch oder technisch veranlagt ist.

Ein ganzheitlicher Prozess

Webdesign(er) kann mehr ;-) Für neue Leser dieses Blogs verweise ich nochmal auf einen meiner Artikel. Webdesign: Ein komplexer und permanenter Prozess, wo ich im Ansatz aufgezeigt habe, wie umfangreich die Sache ist.

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die Berufsdefinitionen haben wir eigentlich im Lauf der Zeit selber erfunden. Leider gibt’s da keine klaren Grenzen. Bis wohin geht die Arbeit eines Frontendentwicklers oder wann hört sie beim Webdeveloper auf. Überlegt sich der Screendesigner auch konzeptionelles? Webdesigner ist eigentlich am dehnbarsten von allen.

  2. @Jürgen Liechtenecker: Danke für Deinen Beitrag. Gerade Dein Artikel war mir besonders in Erinnerung. Er hat vieles angesprochen und eine Basis zum Weiterdenken geliefert!

  3. Ein Artikel, der mir aus der Seele spricht – auch sehr gehaltvolle Links.

    Ich arbeite derzeit an dem Relaunch meiner Websites und in diesem Zuge auch an meiner Positionierung – es ist mit dem Begriff des ‚Webdesigners‘ wie mit dem Begriff ‚Design‘ – jeder trägt sein eigenes Bild mit sich herum. Man tauscht sich mit anderen Menschen mit den gleichen Worten aus und meint doch etwas völlig anderes.

    Ich sehe definiere es sehr ähnlich wie ihr – ohne Konzeption könnte ich z.B. gar nicht zufriedenstellend arbeiten.

  4. Pingback: Tweets die Webdesign – Ein Handwerk mit Plan und Konzept | Webzeugkoffer Webdesign erwähnt -- Topsy.com

  5. Ich bin zwar in sachen Webdesign nicht gerade der Spezialist aber ich denke man kann dies auch auf andere übertragen. Denn wer sein handwerk nicht versteht wird auf dauer auch nicht Erfolgreich sein

  6. Pingback: Kreativlinks vom 01. Oktober 2009 - farbwolke.de

  7. Ich bemühe auch ab und zu gern den Vergleich mit dem Handwerker – dem wird zugestanden, dass man auf die Erledigung von Aufträgen schon mal ne Woche warten muss. Dagegen scheint es beim Webdesign von Kundenseite die Auffassung zu geben, man müsse zur Erledigung eh nur ein paar Klicks machen und deshalb geht das immer innerhalb 24 Stunden … Ich rede jetzt nicht von der Angebotserstellung oder der Reaktionszeit auf Mails, die sollte schon kurzfristiger sein. Da endet dann der Vergleich mit dem Handwerk :-)

  8. Pingback: "Webstandards sind eine gute Webdesign-Grundlage", sagt Björn Seibert | Maclites